Auch Kleinbaustellen haben`s in sich.

In diesem Jahr 2018 hatten wir vermehrt mit Schäden durch den sogenannten Sommerfrost zu tun.

Die unglaubliche Trockenheit führte bei einigen Gebäuden zu Setzungsschäden, wo Jahrzehnte lange nichts war.

Bei dem unten angeführten Beispiel eines 60 Jahre alten Anbaus, hat es über Nacht das Geländer aus der Wand gerissen und die Feuerwehr musste eine Notabsicherung anbringen.

Danach war es unsere Aufgabe die Gründung zu ertüchtigen und die Standsicherheit wiederherzustellen.

Der Anbau war über Streifenfundamente über dem Horizont der Schussental-Aueablagerungen gegründet.

Bei unserem Gründungsvorschlag ging es darum die Lasten des Anbaus ordnungsgemäß durch diese moorigen Aue-Ablagerungen hindurch auf die darunterliegenden Gletscherkiese abzuleiten.

Hierfür wurden links und rechts des Anbaus ca. 5,5 m tiefe Brunnen ausgegraben, die dann mit tragfähigem Beton verfüllt .

Auf diese Brunnen wurde unter den Anbau ein Stahlträger als Joch eingebaut.

Über dieses Joch wurde der Anbau mit Hydraulikpressen und einer vordefinierten Kraft angehoben

Die Risse konnten zum größten Teil wieder verschlossen werden.

Danach wurde der Träger untermauert und verputzt

Dann wurde der Wandanschluß abgedichtet, die Randsteine und der Bitumen eingebaut

Und die Arbeitsräume wieder sauber verfüllt und die Beläge wieder hergestellt.