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Erfolg­reiche Sen­de­mast­sprengung bei wid­rigem Wetter

Der Sen­demast landet ver­beult auf den Holz­wiesen und ist damit Geschichte.

Foto: Karl­heinz Kirch­maier

ROHRDORF / khk Ein mar­kanter Anblick gehört seit Don­nerstag der Ver­gan­genheit an. Der letzte Sen­demast des ehe­ma­ligen Boden­see­senders bei Rohrdorf, der rund 240 Meter hohe frühere Haupt­sen­demast, wurde umgelegt. Spreng­meister brachten an einem der Spann­seile eine Spreng­ladung an. Punkt 14 Uhr sank der Mast langsam zur Seite und schlug in süd­licher Richtung auf den Holz­wiesen auf – dabei geriet er erheblich aus der Form. Feu­er­wehr­kräfte aus Rohrdorf hatten den Bereich recht­zeitig weit­räumig abge­sperrt. Rund 100 Schau­liste ver­folgten das Spek­takel aus der Ent­fernung.

Zitat aus dem Bericht “Spreng­stoff besiegelt Ende des Sen­de­masts” von Corinna Wolber in der schwä­bi­schen Zeitung vom 08.10.2013.

Quelle : SWR Lan­des­schau vom 10.10.2013
Quelle : SWR Lan­des­schau vom 10.10.2013

Seit Mo. 7.10.213 sind wir bereits mit unseren Gerät­schaften vor Ort.

Und können par­allel zu den Vor­be­rei­tungen für den Mast­ab­bruch die Fun­da­mente des letzten

Mastes sowie das Sen­der­häusles zurück­bauen.

Dann ist es soweit. Am Do. 10.10.2013 einem schrecklich ver­reg­neten Tag dürfen wir den letzten ver­blei­benden und höchsten Mast abbrechen. Unser Vor­schlag war es die Abspan­nungen ent­gegen der Fall­richtung syn­chron zu kappen. Dabei haben wir uns für das Spreng­ver­fahren ent­schieden. Für die Spreng­ar­beiten haben wir eine erfahrene Spreng­firma Olaf Hoyer aus Buchenberg beauf­tragt.

Die Firma Hoyer prä­pa­rierte die Spreng­la­dungen und brachte diese an den Abspann­par­dunen an.

Dabei wurde auf Red­undanz Wert gelegt. D.h. es wurden ins­gesamt 6 Ladungen an den 3 Abspan­nungen ange­bracht. wenn eine Ladung nicht durch­ge­schlagen hätte wäre noch eine Zweite zur Sicherheit dage­wesen.

Die Feu­erwehr über­nimmt die Absi­cherung.

Das Betriebs­ge­bäude wird eva­kuiert und nach einer letzten Sicher­heits­pause wird die Sprengung nach einer vor­ge­ge­benen Signal­folge aus­ge­führt.

Die Sprengung funk­tio­niert der Turm fällt unter schau­rigem ächzen und klagen zusammen.

Die Schneidladungen haben funktioniert, Erleichterung macht sich breit.

Hier noch ein paar Impres­sionen der Zer­störung

Auch die Herren des SWR die den Sender fast Ihr ganzes Arbeits­leben betreut haben können wieder schmunzeln.

Jetzt ist die Feu­erwehr von Rohrdorf dran . Wenn Sie schon ihr Wahr­zeichen ver­loren haben so soll das Schrottgeld in den Ver­eins­kassen den Schmerz wenigstens ein bisschen lindern.