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Gan­golf­ka­pelle wird nach 308 Jahren grund­legend saniert


Durch eine starke Riss­bildung in den Außen­wänden wurde man bei der Gan­golf­ka­pelle in Wol­perts­wende auf den drin­genden Sanie­rungs­bedarf auf­merksam. Die Risse der mitt­ler­weile bald 310 Jahre alten Kapelle wurden durch ein­seitige Set­zungen her­vor­ge­rufen.

Wir wurden beauf­tragt diesen Set­zungen durch eine gezielte abschnitts­weise Unter­fangung im Spritz­beton­ver­fahren Einhalt zu gebieten.



Bei der ersten Schürfe kam dann die Über­a­schung. Die Kapelle wurde sei­nerzeit um 1705 kom­plett auf kurzen Holz­pfählen mit einem Lager­schwellholz gegründet. Ver­mutlich durch eine Drai­nage­maß­nahme wurde diesen Hölzern die für den Sub­stanz­erhalt nötige Unter­was­ser­la­gerung ent­zogen.

Die Hölzer waren zum Teil kom­plett ver­rottet und konnten wie ein Schwamm  von Hand her­aus­ge­nommen werden.






Die mor­schen Hölzer wurden ent­fernt und das Fun­dament mit Spritz­beton bis auf die trag­fähige Sohle

her­un­ter­ge­führt.

In ins­gesamt 14 Abschnitten wird der größte Teil der Außen­wände abschnitts­weise unter­fangen.

So jetzt steht diese Perle am Rand des Schus­sentals wieder auf einer soliden Gründung und kann ohne wei­teres wieder die nächsten 300 Jahre oder mehr über­stehen.



Jetzt ist noch der Innen­be­reich dran. Hier werden die Mau­er­schä­chungen unter der Boden­platte eben­falls mit Spritz­beton ver­blombt und gleich­zeitig noch mit einem  Zuggurt ver­sehen.

 

Dieses Brun­nenhaus weist die selben Srt­zungs­sym­ptome auf und wird wie geplant  wohl  als nächster Abschnitt in Angriff genommen.